Ruhe vor dem Sturm
Ich bin erschöpft. Das Schreiben fällt mir schwer. Auch meine Gedanken ziehen sich, wie geschmolzener Käse. Aber es gilt keine Pause zu machen. Wir haben nur wenig Zeit, wenn wir unsere Aufträge erledigen wollen. Und vor allem lebend aus der Stadt kommen wollen. Etwas, daß ich doch sehr anstrebe. Wer sollte sonst meine Rache vollenden?
Wir haben dem Haus Karta Hagen einen Dienst erwiesen. Diese Umgala ist nicht mehr in der Stadt aktiv. Ihre Bande ist zerschlagen. Im wahrsten Sinne des Wortes, dank James und Hartmuut. Sie selbst ist unter Deck eingeschlossen. Sollte es so weiter gehen, haben wir bald keine Zellen mehr frei. Sei's drum, Karta Hagen hat was es wollte und wir auch.
Dennoch! Wir müssen uns sputen. Auf unseren Wegen durch die Stadt wird es immer gefährlicher. Auch machen Gerüchte die Runde es wird eine Gruppe gesucht aus Menschen, einem Zwerg und einem Skrang. Daher haben wir beschlossen uns zu trennen, um die Missionen zu beenden. Langsam wird nämlich auch die Besatzung der Atsea unruhig. Eine Kaperfahrt in Richtung Port Grimm wäre, was sie beruhigen würde.
Aber vorher müssen wir unsere Aufgaben erledigen. Habe ich doch in den Aufzeichnungen einen Hinweis auf eine „Fleischware“ mit den Zeichen Blume – XVIV – Ibis gefunden. Diese soll Informationen zu Xin-Shallast haben. Zumindest ist das örtliche Graue Konzil davon überzeugt. Daher werden Juri, Korva und ich losziehen sie zu befreien.
Währenddessen werden Hartmuut und James die Gelbe Flotte sabotieren. Ich bin sicher ihnen wird etwas einfallen. Ganz wohl fühle ich mich nicht, daß wir uns trennen. Es bleibt keine andere Wahl. Zumindest Hartmuut hat seine Zuversicht nicht verloren. Er meinte, das werde schon klappen. James und ihm werde schon etwas einfallen und wir hätten ja Korva, die auf uns aufpasst. Ich bin zu müde, um zu überlegen, was er meinte. Leider habe ich nichts mehr von dem Mittel, das James gemischt hatte. Dann muss es so gehen.