Die Vorbereitungen waren schon fast abgeschlossen. Ich sah Juri gerade ein Fass mit Teer auf die Brücke rollen, die von dem Rostüberzogenen Schwert des Titanen gebildet wurde. Alle waren auf ihren Posten. So dass ich mich eilte auch meinen Platz einzunehmen. James hatte mir beim Aufwachen nur „Lawine, dahinten“ zugeraunt. Aber ich hatte keine Mühe die vorbereitete Falle zu finden. Jetzt mussten wir nur noch den Plan umsetzen, dann würde der Grinderlach besiegt werden.
Doch leider begann mein Unglück mit dem Erscheinen des Grinderlach. Ich kappte die Seile zu früh, die Lawine ging vor dem Monster nieder. Beinahe hätte es mich erwischt. Zum Glück konnte ich das Monster mit meinem Alchimistenfeuer treffen, aber die Flasche hätte mir auch aus den Händen gleiten müssen, damit ich die riesige Bestie verfehle. Juri konnte Teer auf das Monster kippen und es so daran hindern aus dem Kessel zu klettern. Denn wieder wurde mir einer meiner Fehler bewußt. Die Dörfler schliefen noch in ihrem Albtraum. Ich hatte nicht daran gedacht, dass James sie auch hätte wecken müssen. Das zog natürlich den Grinderlach von unserer vorbereiteten Falle fort.
Aber zum Glück gaben James und Hartmuut ihr bestes und attackierten das Monster. Dann wurde auch James bewußt, was das Ziel des Grinderlach war. Schnell eilte er die Dörfler zu wecken. Derweil nutzte Juri einen Eisstrahl, um die Bestie daran zu hindern die Schlucht zu erklimmen. Der Segen der Eisprinzessin war ihr hold. Das Monster wandte sich wieder unserer Falle zu. Leider hatten Hartmuut und mich die Glücksgötter verflucht. Als Hartmuut seinen Bogen spannt riß die Sehne. Mir dagegen gelang es nicht die Kraft meines Zaubers zu kontrollieren. Mit meiner Zauber Hand wollte ich das letzte Fass Teer greifen. Doch kaum hatte ich es angehoben zerbarst es unter meiner magischen Kraft.
Nun war es wieder an Juri und James den Grinderlach in die Falle zu bekommen. Was ihnen auch unter Auferbietung von Eis und Stahl gelang. Kaum hatte das Monster den Punkt der Falle erreicht, löste Hartmuut sie auch. Der Brustkorb des Titanen stürzte auf die Bestie und nagelte sie auf den Boden der Schlucht. Dann war es für uns ein Leichtes den Grinderlach wieder in die Albtraumwelt zurück zu schicken. Mit dem Ende des Monsters wurden auch die Überreste seiner Opfer frei gegeben. So konnten wir noch einige magische Gegenstände bergen, die wir unter uns aufteilten.
Da die Dörfler mit dem Ende des Grinderlach weitgehend ihres Wahnsinns geheilt waren, konnten wir sie zurück nach Totholz schicken, Damit sie dort entscheiden konnten, ob sie ihre Heimstatt wieder aufbauen wollten. Juri wollte die Gruppe begleiten, hatte sie doch wohl die Monsterjagd arg gebeutelt. Sie wollte nach Port Grimm, Hilfe für die Siedlung und die Überlebenden organisieren. So verabschiedeten wir uns von ihr, während wir jetzt das Höhlensystem betreten werden, das uns zur Siedlung der Skrang führen wird. Ich bin gespannt, was uns dort erwartet, macht James doch ein ziemliches Geheimnis daraus.
Sonntag, 23. März 2025
Mottes Tagebuch - Geh nicht zum Grinderlach Teil 3.2
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